Sonntag, 27. März 2016

An der Hafenkante: Der neue Elb-Boulevard

Entlang der Hafenkante - eine kleine Fotostory Von der Rickmer Rickmers, der Cap San Diego und dem neuen Elb - Boulevard.

Mit einem Klick auf das Foto seid ihr an der Hafenkante

An der Hafenkante

Montag, 24. November 2014

Historische 50er Jahre Tankstelle wird Fahrradladen:


Durch einen Fahrradladen ist im Hamburger Grindelviertel neues Leben in eine historische Tankstelle eingezogen. 15.000 Euro haben die Besitzer in deren Wiederbelebung gesteckt.
Tolle Sache, musste ich mir natürlich gleich einmal ansehen.
Preise an den Schindelhauern Fahrrädern waren nicht zu sehen.




















https://flic.kr/p/peBUCg

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/50er-Jahre-Tankstelle-wird-Fahrradladen,hamj37458.html














Mittwoch, 19. November 2014

Was kaum ein Hamburger weiß: Post steht drauf - aber warum?

Wer mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß in der Stadt unterwegs ist, richtet seinen Blick auch einmal nach unten auf den Fußweg oder Fahrradweg. Dort sieht man sie öfters, nimmt sie aber nicht wirklich war, die Straßendeckel in verschiedenen Formen und Größen. Bei einer meiner geführten Fahrradtouren durch Hamburgs City, viel mir einer dieser Deckel zufällig auf.

Straßendeckel was steckt drunter

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In den meisten Fällen verbirgt sich ein Hydrant, Kabelschächte oder ähnliches dahinter. An der Ecke Steintorwall / Steinstraße steht jedoch auf  einem der Deckel Post drauf. Aber warum wollte ich einmal wissen, und fing an im Internet zu recherchieren. Schnell bin ich auf die Seite vom NDR  gestoßen.

Als der Traum von der Großrohrpost starb

Hamburgs unterirdische Post entstand aus der Not heraus. Durch die Zunahme des Autoverkehrs in den 50er Jahren befürchtete die Post, das ihre Fahrzeuge nicht mehr Pünktlich bei den Postämtern ankommen würden. Briefsendungen hatten sich in dieser Zeit von vier auf acht Milliarden verdoppelt. Heutzutage überlegt man ja, Pakete mit Drohnen auszuliefern, damals war die Überlegung per Hubschrauber oder Tunnelbahnen die Briefsendungen zu transportieren, dafür fehlte aber der Platz.
Also wurde eine Großrohrpost  von der Hamburger Post zwischen 1957-1959 entwickelt, und sollte im gesamten Bundesgebiet in Städten mit einer Einwohnerzahl von über 100.000 Einwohnern eingesetzt werden.
Im Dezember 1960 ging es los. Auf einer Länge von 600 Metern wurde zwischen dem Postamt 1 am Hühnerposten und dem Postamt 11 unweit des Rödingsmarktes eine Versuchsstrecke in Betrieb genommen.
Im Februar 1962, war es so weit. Auf einer Strecke von 1,8 Kilometern wurde der Normalbetrieb zwischen den Postämtern 1 und 11 aufgenommen. Selbst im Ausland fand dieses Projekt großen anklang, und es reisten Experten aus den USA der Sowjetunion und Kanada an.
Doch im Frühjahr 1962 bricht die schwere Sturmflut über Hamburg hinein. Die Großrohrpost erlitt schwere Schäden. 6 Monate nach der Sturmflut funktioniert die Anlage wieder. Durch Straßenbahnen der U-Bahn und den Autoverkehr treten immer wieder Probleme am System auf. 1978 wird das Projekt in aller Stille eingestellt. Einer der wenigen Überbleibsel der Großrohrpost ist der Straßendeckel an der Ecke Steintorwall/Steinstraße, hier konnte anfallendes Kondenswasser abgelassen werden.

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Stramme Beine am Hühnerposten 

Fast 100 Jahre wurden hier Briefe und Pakete bewegt. Hühnerposten, erinnert an einen einsamen vor den Toren der Stadt gelegenen Wachposten. Auch ein Wirtshaus gab es hier, in dem die Bewohnerinnen aus der Deich Gegend und von den Elbinseln beim Tanz ihre bunten Röcke fliegen ließen. Von diesen flatternden Aktivitäten soll sich der Name abgeleitet haben.
Eine interessante Geschichte die auch bei den Gästen auf meinen Fahrradtouren  sehr großes erstaunen auslöst.
Hamburg Journal Mediathek: Hamburgs unterirdische Post
Litaratur: Ulrich Alexis Christiansen  "Hamburgs dunkle Welten – Der geheimnisvolle Untergrund der Hansestadt".

Donnerstag, 18. September 2014

Aufstrebende Stadtteile in Hamburg – Zwei Geheimtipps

Aufstrebende Stadtteile in Hamburg – Zwei Geheimtipps:



Hamburgs Szene trifft sich momentan in St. Pauli, auf der Schanze oder nebenan im Karoviertel. Das könnte sich aber bald ändern, denn zwei Hamburger Stadtteile südlich der Elbe sind auf dem aufsteigenden Ast, wenn es um beliebte Gebiete der Hansestadt geht.

Radtouren nach Wilhelmsburg unter www.fahrradtour.hamburg